Kindheit und Jugend

Meine Verbindung zu Pferden reicht bis in meine frühe Kindheit zurück. Nach meiner Geburt im Jahre 1994 begann ich im Alter von zweieinhalb Jahren, erste Erfahrungen im Umgang mit Pferden zu sammeln und lernte das Sitzen auf dem Pferd. Im Alter von 4 Jahren ritt ich selbstständig und erkundete die Welt vom Pferderücken aus.

Während das Reiten in meiner Kindheit im Mittelpunkt stand, entdeckte ich später zunehmend die Bedeutung und Vielseitigkeit der Arbeit vom Boden. Mein Kindheitspony prägte meine weitere Entwicklung dabei entscheidend: Als ich ihm entwachsen war, fiel mir der Gedanke schwer, ihn abzugeben. Stattdessen suchte ich nach neuen Möglichkeiten, mit ihm zu arbeiten und ihn körperlich zu fördern. Als Jugendliche erlernte ich dafür u.a. die gymnastizierende Arbeit an der Doppellonge mithilfe meiner damaligen Trainerin.

Damals hätte ich noch nicht ahnen können, dass mir diese intensive (Boden)-Arbeit, einst mit meinem Kindheitspony einmal so von Bedeutung werden würde, in meiner späteren beruflichen Arbeit mit Pferden.

Eine wertvolle Grundlage für meine weitere Entwicklung war außerdem unser eigener Offenstall mit verschiedenen Einstellern. Schon seit meiner Kindheit hatte ich dadurch die Möglichkeit, mit unterschiedlichsten Ponys und Pferden zu arbeiten und meine Erfahrungen kontinuierlich zu erweitern. Dafür bin ich bis heute sehr dankbar.

Wege und Irrwege

Die selbstständige Arbeit mit Pferden, wie ich sie heute ausübe, wurde in meinen jungen Erwachsenenjahren in meinem familiären und sozialen Umfeld nicht als realistische berufliche Perspektive angesehen. Dadurch ließ ich mich zeitweise in andere Richtungen lenken – weg von den Pferden und damit auch weg von meinem Weg zum Glück!

Trotzdem kehrte ich immer wieder zu meiner eigentlichen Leidenschaft zurück. Als Erwachsene reiste ich mehrfach ins Ausland, um dort gegen Kost und Logis mit Pferden zu arbeiten und weitere Erfahrungen zu sammeln und fand darin ein kleines Stück meiner Freiheit zurück.

Mit Pferden konnte ich schon immer auf einer feineren Art und weise kommunizieren. Mit der Zeit entwickelte sich daraus die Erkenntnis, dass viele Pferde – ähnlich wie ich selbst in meiner Vergangenheit, – missverstanden werden und dadurch in unpassende Ausbildungswege geraten können. Zu viel Druck, Zwang, unklare Signale oder eine belastende Arbeitsatmosphäre können Verhalten und Lernprozesse nachhaltig beeinflussen.

Eine weitere wichtige Entwicklung brachte meine Hündin aus dem Tierschutz. Durch sie lernte ich den Ansatz der positiven Verstärkung und einer bedürfnisorientierten Arbeit noch einmal ganz neu kennen. Der Tierschutzverein, aus dem sie stammt, lehnt gewaltsame Trainingsmethoden grundsätzlich ab.

Auch ich selbst habe als Kind zunächst einen eher konservativen Umgang mit Pferden kennengelernt, der sich jedoch schon früh mit alternativen Ansätzen vermischte. Für mich geht es daher nicht darum, fehlerfrei zu sein, sondern darum, offen für neue Perspektiven zu bleiben und das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen.

Meine Philosophie

und der Weg zum Glück

Meine Arbeit basiert auf Ursachenforschung, genauer Beobachtung und einer klaren Verständigungsbasis zwischen Pferd und Mensch. Pferde reagieren sehr fein auf ihre Umwelt und auf die Signale ihres Gegenübers. Verhaltens- oder Rittigkeitsprobleme entstehen daher nicht zwangsläufig aus einem „Fehlverhalten“ des Pferdes.

Ursachen können beispielsweise Missverständnisse in der Verständigung, eine vermenschlichte Sichtweise, unpassendes Equipment, Einflüsse aus dem Herdenumfeld, Schmerzen oder andere körperliche und psychische Faktoren sein. Es lohnt sich hier einmal genauer hinzusehen.

Ein Sitzfehler kann beispielsweise durch körperliche Fehlhaltungen des Menschen begünstigt werden, sodass Übungen außerhalb des Pferdes oder eine physiotherapeutische Begleitung sinnvoll sein können. Umgekehrt können körperliche Einschränkungen des Pferdes, etwa Blockaden, eine weitere Entwicklung erschweren und eine osteopathische oder tierärztliche Abklärung notwendig werden lassen.

Die gute Nachricht: Viele Probleme lassen sich durch eine anatomisch sinnvolle und individuell angepasste Ausbildung vermeiden oder deutlich reduzieren. Genau hier setzt meine Arbeit an – mit einem Blick auf das gesamte Pferd-Reiter-Gespann und die Ursachen hinter dem sichtbaren Verhalten.

Durch u.a. langjährigen Einzelunterricht in der Arbeit vom Boden und im Sattel bei einer Pferdeosteopathin entwickelte ich einen ganzheitlichen Blick auf das Pferd-Reiter-Gespann. Auch mein eigenes Interesse an Physiotherapie und Psychologie – sowohl beim Menschen als auch beim Pferd – fließt in meine Arbeit ein.

#dontforgettosmile ;-)

Während mir in der Schulzeit oder auch in so manch konservativen Reitstunde zur damaligen Zeit das Lachen verboten wurde oder schlichtweg verging, ist Humor und eine positive Atmosphäre nun Bestandteil meiner Arbeit, den ich immer gerne teile!

Die Zusammenarbeit mit Tier und Mensch, sowie das langfristige Arbeiten an neuen Herausforderungen erfüllt mich mit großer Freude; insbesondere, wenn Schüler/innen dazu bereit sind, völlig neue Wege auszuprobieren und damit in ihrer Entwicklung vorankommen oder sich Blockaden lösen!

Mobilität mit dem E-Bike

Seit Kindheit bin ich neben dem Reiten auch immer gerne Rad gefahren. Heute unternehme ich gerne Radreisen zusammen mit meiner Hündin und genieße dabei stets die frische Luft, viel Natur und staufreie Radwege ;-)

Mein Interesse an Natur und Umwelt hat dazu geführt, dass ich bewusst beim Radfahren geblieben bin und wenn möglich aufs Auto verzichte. Dabei schätze ich die Aspekte der körperlichen Fitness, Vermeidung von Reiseübelkeit, Abkürzungen durch Radwege und stets das Umfahren jeglicher Staus. Für meine berufliche Mobilität habe ich mir ein E-Bike gekauft, was mich zuverlässig ans Ziel bringt über jegliche Bodenbeschaffung. Hierbei entschied ich mich für ein sportliches Modell mit Mountainbike-Bereifung und einen antriebsstarken Motor. Somit konnte ich bereits bei jedem Wetter, sogar bei tiefem Schnee letzten Winter noch zuverlässig an mein Ziel kommen.

In diesem Zuge möchte ich einmal das Fahrradgeschäft Räderwerft in Harrislee erwähnen und grüßen. Wer einen kompetenten Fahrradladen mit fachmännischer Beratung sucht, ist dort an der richtigen Adresse!

https://raederwerft.de/

kontakt@Equilibra-Pferdetraining.de

01794308081